Zeitschrift für Feng Shui, Geomantie, Radiästhesie, Energetik u.v.m.
11. Dezember 2012
von Dipl. Ing. Paul A. Rohkst
Wer hat nicht schon einmal vor einem Felsen im Gebirge gestanden und gemeint, in den Buckeln und Spalten des Gesteins irgendwelche Tier- oder Menschengestalten zu sehen? Offensichtlich ging es den Menschen schon seit vielen Jahrtausenden ebenso, meint eine Marburger Forscherin.
Frau Dr. Elisabeth Neumann-Gundrum hat in ihrem Leben viele solche Figuren auf Spuren von zusätzlicher Bearbeitung durch Menschen untersucht Dabei konnte sie in Zusammenwirken mit Fachleuten für historische Steinbearbeitungen feststellen, daß es tatsächlich an vielen markanten Felsen Europas solche Bearbeitungsspuren gibt, die ein hohes Alter (mindestens Jungsteinzeit) vermuten lassen. (Die Nachbildung eines europäischen
Großschafes läßt z.B. auf ein Alter von über 8.000 Jahren schließen, da diese Schafrasse nach diesem Zeitpunkt als ausgestorben gilt.)
Bildquelle: Kalmbergkopf in Kärnten. (Aus E. Neumann-Gundrum, Abb. 151, S. 396f. Der „Kalmbergkopf“ wird noch stets alle Jahre wieder von der dortigen Dorfbevölkerung geputzt.)