Zeitschrift für Feng Shui, Geomantie, Radiästhesie, Energetik u.v.m.
5. Oktober 2012
von Karin Schlott
Welche gesellschaftliche Stellung besaß die Frau in der frühen Bronzezeit?
Für eine klare Antwort auf diese Frage fehlten den Prähistorikern bislang schlicht aussagekräftige Belege. Ein wenig Licht ins Dunkel könnte nun ein Grabfund im österreichischen Geitzendorf bringen: Dort, eine Autostunde nördlich von Wien, legten Archäologen die rund 4000 Jahre alten Überreste einer Feinschmiedin frei. Bisher ging man davon aus, dass die Metallverarbeitung während der mitteleuropäischen Frühbronzezeit ausschließlich ein von Männern bestimmtes Metier war.
Bildquelle: www.epoc.de
Urgeschichtemuseum Niederösterreich Asparn/Zaya
Das Grab der Feinschmiedin
Wie für die frühbronzezeitliche Aunjetitzer Kultur typisch wurde die Tote mit angezogenen Beinen und Blick nach Osten bestattet. Rechts vom Skelett liegen die Steingeräte, die zum Hämmern und Glätten von Metall dienten. Unter den menschlichen Überresten fanden die Archäologen noch Spuren eines Holzsargs.