Zeitschrift für Feng Shui, Geomantie, Radiästhesie, Energetik u.v.m.
28. August 2012
„So kommen wir zu einer Auffassung von der Beziehung der Wissenschaft zur Religion, die recht verschieden ist von der üblichen … ich behaupte, dass die kosmische Religiosität die stärkste und edelste Triebfeder wissenschaftlicher Forschung ist.“ (Albert Einstein)
Seit den Tagen von Descartes ist die Schere zwischen Spiritualität einerseits und Naturwissenschaft andererseits immer weiter auseinandergegangen – mit verheerenden Folgen für die Menschheit. Jetzt ist die Zeit gekommen, um die beiden Welten wieder zu verbinden und zu erkennen: Die Welt ist eins!
Renée Weber, Professorin der angesehenen Princeton-Universität, gelingt in ihrem Werk der Brückenschlag zwischen den nur scheinbar getrennten Bereichen durch einen faszinierenden Dialog zwischen großen Mystikern und bedeutenden Physikern und Biologen. Gerade die moderne Quantenphysik und die Biologie haben durch Forscher wie David Bohm oder Rupert Sheldrake die Basis geliefert, auf der diese neue Brücke errichtet werden kann. So zählen die Gespräche zwischen dem Dalai Lama und Bohm auch zu den Höhepunkten des Buches.
Wenn ein neues Zeitalter eingeläutet werden soll, dann wird dieses nur anbrechen, wenn die Trennung zwischen Naturwissenschaft und Spiritualität überwunden und eine neue Einheit erkannt wird. Renée Weber leistet dafür einen entscheidenden Beitrag!
Mit Beiträgen von:
Renée Weber: Gespräche über die Einheit des Seins
David Bohm: Die implizite Ordnung und die supra-implizite Ordnung
Lama Anagarika Govinda: Materie und Maya
Rupert Sheldrake: Morphogenetische Felder: Die Bedeutung der Natur
David Bohm: Kreativität: Das Kennzeichen der Natur
David Bohm und Rupert Sheldrake: Materie als Bedeutungsfeld
Seine Heiligkeit, der Dalai Lama von Tibet: Mitgefühl als Feld und Leere
David Bohm: Mathematik: Der mystische Kristall des Wissenschaftlers
Bede Griffiths: Der Weg des Weisen
Ilya Prigogine: Die Wiederverzauberung der Natur
Stephen Hawking: Besitzt das Universum einen Rand, gibt es auch einen Gott
Krishnamurti: Zwei Menschen suchen Schutz vor dem Regen
Seine Heiligkeit, der Dalai Lama, und David Bohm: Subtile Materie, dichte Materie
„Philosophie, Naturwissenschaft und Mystik bieten einen Teil dessen, was ich suche, aber jeder zeigt, für sich allein betrachtet, Lücken. Keiner kann allein eine zusammenhängende Sicht der Dinge hervorbringen. Deswegen suche ich die Integration dieser Bereiche.
Meine Reise hat mich durch das Gitter von Weltlinien, die mit dem Urknall angefangen haben, zu den Wissenschaftlern und Weisen geführt, die sich im Zentrum des Dialoges mit dem Kosmos befinden. Auf diesen Seiten bekennen sie ihren Standpunkt – manchmal auf Tatsachen aufbauend und nüchtern, manchmal spekulativ und intuitiv – zu der Frage, ob es eine Synthese gibt, zu den zwei Arten, sich dem Universum zu nähern; eben eine Brücke zwischen Wissenschaft und Mystik zu schlagen.
Ein Vorschlag dazu stammt von David Bohm, der meint, Bedeutung sei eine Form des Seins. Während wir das Universum zu verstehen suchen, erschaffen wir das Universum. Durch unsere Sinngebung verändern wir das Sein der Natur. Die sinngebende Fähigkeit des Menschen macht ihn zu einem Partner der Natur, einem Teilnehmer an der Gestaltung ihrer Evolution. Das Wort spiegelt die Welt nicht nur wider, es schafft sie auch.
Bei einer unserer Zusammenkünfte mutmaßte er, der Kosmos könne, während wir in einen Dialog treten, dabei seine Vorstellung von sich selbst verändern. Unsere Zweifel und Fragen, unsere kleinen und großen Wahrheiten, bilden Formen seiner Bewegung auf Klarheit und Wahrheit hin. Durch uns stellt sich das Universum selbst Fragen und probiert verschiedene Antworten über sich selbst aus, in einem Bemühen – parallel dem unseren – sein eigenes Sein zu entschlüsseln. Dieser Gedanke flößt mir Ehrfurcht ein.
Es ordnet dem Menschen eine Aufgabe zu, die einst den Göttern zugedacht war.“(Renée Weber)